Endometriose - was ist das?

Endometriose - Das Chamäleon der gynäkologischen Erkrankungen 

Endometriose ist eine gutartige Erkrankung von der vor allem Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter betroffen sind.

Der Name Endometriose leitet sich vom lateinischen Wort für Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ab, welche die Innenseite der Gebärmutter auskleidet. Bei Frauen mit Endometriose tritt gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe, Endometrioseherde genannt, auch an anderen Stellen des Körpers auf, zum Beispiel:

  • In der Gebärmutterwand (das nennt sich Adenomyose)
  • Im Bereich der Eierstöcke und der Eileiter
  • In der Scheide
  • am Darm
  • Im Gewebe zwischen Enddarm und Scheide
  • An der Blase
  • Am Harnleiter
  • Am Bauchfell 
  • Im kleinen Becken
  • Im Douglasraum
  • An den Bändern der Gebärmutter
  • Seltener auch an oder in anderen Organen, wie zum Beispiel der Lunge und dem Zwerchfell
  • Auch Nerven (z.B. Ischiasnerv) können betroffen sein

Die Endometrioseherde sind hormonabhängig und bluten während der Menstruation wie die Gebärmutterschleimhaut, was Zysten und Verwachsungen verursachen kann. Genau so unterschiedlich wie die Stellen, an der die Endometriose auftreten kann, sind die Symptome, unter denen die betroffenen Frauen leiden.